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Willkommen in Südostasien !

17. - 22.03. Taipeh

Mein Flug geht zwar erst um 09.55, der Flughafen befindet sich aber 75 km vor Stadt, daher ist erneut frühes aufstehen angesagt. Der Airport-Bus um 6.30 ist natürlich bereits ausverkauft, ebenso wie der 06.00er, aber es gibt ja noch den 05.30er, spätestens um 05.15 soll ich vor Ort zu sein, sonst böse - erklärt mir gestenreich der fette malayische Ticketverkäufer, der außer "SOLD OUT" offensichtlich kein Englisch spricht.

Halbwegs pünktlich stehe ich dann frühmorgens im Keller der Puduraya-Busstation - falls es so etwas wie eine Vorhölle geben sollte, hier könnte sie sich befinden: Das Thermometer zeigt schlaffe 38 Grad, nach zwei Minuten klebt das Hemd am Körper, es stinkt unerträglich nach Abgasen, alle Ventilatoren sind abgeschaltet, dafür schwirren im grellen Neonlicht hunderte Moskitos umher. Der fette Ticketverkäufer vom Vorabend empfängt mich mit einem übellaunigen "SIT ! DOWN ! WAIT !" und da sitze ich nun ... Als sich ewig nichts tut und ich nochmal nachfrage wird mir "10 MINUTES !" entgegen geblafft - damit hat sich der Wortschatz meines neuen Freundes dann aber endgültig erschöpft. Irgendwann kommt schließlich ein Gefährt das mich zum Flughafen bringt.

Ich fliege natürlich wieder mit der Air Asia und erstmals muß ich mich ein wenig negativ über diese Airline äußern: Alles prima, nur das warme Essen an Bord (das man bezahlen muß) war schlichtweg ungeniessbar, sowohl auf dem Hin- wie auch dem Rückflug, also besser Stullen schmieren.

 

In Taipeh am Airport dann alles ganz einfach, der Transport in die Stadt ist schnell organisiert: Man ist freundlich, spricht Englisch und antwortet in ganzen Sätzen. Auch in Taipeh ist der Flughafen etwa eine Stunde von der Innenstadt entfernt, es fahren aber mehrere Buslinien alle möglichen Ecken der Stadt an. Mein Gastgeber, der freundliche Herr Willé, wohnt gegenüber vom Eastern-Plaza ShangriLa-Hotel in bevorzugter Wohngegend - obgleich es für westliche Augen eher nach sozialem Wohnungsbau aussieht, aber so ist es gerne in Asien: Aussen PFUI, dafür dann aber innen HUI ! ...

Wir nehmen später in der Nachbarschaft noch ein leichtes Abendessen ein, naja im Grunde genommen schaue ich meinem Gastgeber eigentlich eher beim Essen zu, ich bin immer noch einigermaßen appetitlos.

 

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Am nächsten Tag beginne ich mir die Innenstadt anzuschauen. Taipeh wirkt auf gewisse Weise sehr japanisch, gleich am Anfang entdecke ich einen Mos-Burger, es gibt jede Menge japanische Leckerchen zu kaufen, generell scheint Japan bei den Taiwanesen sehr "angesagt" zu sein. Sehr angenehm auch, das es einen funktionierenden Nahverkehr gibt und nicht jeder noch so kleine Transportweg mit irgendwelchen halbseidenen Fahrern ausgehandelt muß. Taxifahren in Taipeh ist übrigens preiswert und seriös, alle Wagen mit nicht manipulierten Taxametern ... Dementsprechend schnell bin ich dann auch am "101", dem aktuell vierthöchsten Gebäude der Welt. Nachdem der Burj Dubai noch nicht wirklich geöffnet hatte und es für die Petronastowers in Kuala Lumpur keine Tickets mehr gab, schaffe ich es jetzt zumindest in Taiwan und fahre mit dem schnellsten Aufzug der Welt in den 101. Stock.

Freitagabend geht es mit dem Taxi in die Vorstadt zum Shrimps angeln. In einer Halle schwimmen in mehreren Becken jede Menge Shrimps. Man erhält eine Angel, Köder und einen Käscher und dann kann es auch sofort losgehen. Gegessen wird was man gefangen hat, abgerechnet wird stundenweise, das hat sich für uns übrigens nicht wirklich gelohnt. Anfangs beissen die Biester nicht so gut, am Ende hatte ich dann aber doch irgendwie ein halbes Dutzend Shrimps im Netz. Ins Netz gegangen ist uns leider auch ein lokaler Dummschwätzer und selbst ernannter "VIP-Kundenbetreuer", der uns mit Angeltipps versorgt und uns zudem irgendwelche Damenbekanntschaften andienen möchte - mein Plan ihm mit billigem Freibier matt zu setzen, hat leider nicht wirklich funktioniert ...

Das Fanggut wird anschließend auf Holzspießchen gezogen, in grobem Salz gewälzt und noch lebend auf den heissen Grill gelegt, die Küche des Hauses serviert paralell dazu gebratenen Reis und Kohlgemüse . Der Laden hat erstaunlicherweise rund um die Uhr geöffnet, falls jemanden also irgendwann morgens um 1/2 6 Uhr in Taipeh der Hunger packt ...

Am nächsten Tag dann machen wir einen Ausflug an den Stadtrand um ein öffentliches Dampfbad zu besuchen. Das ganze hat man sich als Freibad vorzustellen, der Eintritt kostet nur einen schlappen Euro und man hat vier Becken zur Auswahl: Warm, wärmer, heiss und nahezu unerträglich heiss. Im letzten habe ich es immerhin fast eine Minute ausgehalten, bevor ich mich doch lieber wieder eine Beckenetage tiefer begeben habe. Insgesamt aber eine sehr entspannende Angelegenheit, auch die Schwefeldämpfe stören irgendwann nicht mehr ... Abends dann auf einen der Nachtmärkte, wo Herr Willé seiner neuen Lieblingsspeise huldigt: "Stinky Tofu"...

 

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Aktualisiert (Sonntag, den 04. April 2010 um 08:50 Uhr)

 

23.03. Penang - Hat Yai

Ich nehme die kostenlose Fähre von Penang nach Butterworth und kaufe mir für das kurze Stück eine Fahrkarte hoch zur thailändischen Grenze. Diese kostet 74 RM - wenn ich die weiteren über 1000km bis nach Bangkok gefahren wäre, hätte ich insgesamt übrigens nur 113 RM bezahlt, ein sehr seltsames Preisgebahren der malayischen Staatsbahn ...

Am Bahnhof angekommen verzögert sich die Abfahrt erstmal um 90 Minuten, der Zug in den ich schließlich einsteige besteht aus zwei thailändischen Schlafwagen und einer ollen Diesellok. Es geht dann sehr gemütlich durch Nordmalaysia, Palmplantagen wechseln mit Ödland und Wellblechhütten ab, teilweise geht es fast im Blumenpflücktempo über einspurige Geleise, gerne steht man auch mal eine halbe Stunde auf freier Strecke ... Um viertel nach 8 kommen wir dann doch schließlich in Hat Yai an, für mich ist hier erstmal Endstation - ein preiswertes Hotel ist zum Glück schnell gefunden.

 

 

Aktualisiert (Donnerstag, den 02. Dezember 2010 um 18:01 Uhr)

 
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